Tuesday, February 23. 2010
Mercedes C63 AMG
Die Mercedes C-Klasse mit dem Hubraumstärksten Motor seit jeher
AMG, die sportliche Fahrzeug-Veredelungstochter
von Daimler Benz, wird in diesem Jahr 40 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum
haben sich die Spezialisten aus Affalterbach selbst ein Geschenk
gemacht: Den Mercedes C 63 AMG. Das Topmodell der C-Klasse zeigt schon
von außen seine Sonderstellung: Der Wagen ist zirka 15 Zentimeter
länger als die normale C-Klasse und hat als Limousine hinten aus
optischen Gründen einen längeren Überhang. Zwei Powerdoms genannte
langgestreckte Wölbungen auf der Motorhaube kräftigen das Profil. Der
Kühlergrill drückt sich mit Zentralstern und zwei Lamellen in den Wind.
Ausgestellte Kotflügel sorgen für Breitenwirkung und die seitlichen
Luftauslässe des Frontschwellers entlassen die aufgeheizte Luft der
Ölkühler. Eine dezente Abrisskante und ein schwarzer, in die
Heckschürze integrierter Diffusor mit drei Finnen kümmern sich hinten
um die Verminderung des Auftriebs. Die durchgehend zweiflutige
Abgasanlage guckt mit zwei verchromten Doppelendrohren rechts und links
aus dem Heck.

[Quelle und Copyright: Auto News]
Read MoreHonda S2000 vs Porsche Boxster
Mit dem neuen Honda S 2000, dessen ungemein drehfreudiger
Zweiliter-Vierzylinder 240 PS leistet, bereichert ein reinrassiger
Roadster klassischer Strickart das Angebot offener Sportwagen. Ein
Vergleich mit dem renovierten Porsche Boxster.
Die Papierform der S 2000- Maschine lässt gusseiserne Fans mit der
Zunge schnalzen: 240 PS bei 8300/min, maximales Drehmoment (208 Nm) bei
7500 Umdrehungen, 9000 Touren Maximaldrehzahl und 120,2 PS
Literleistung.Das ist Formel 1-Niveau unter den
Serien-Saugmotoren. Dafür hat Honda einen völlig neuen, sehr kompakten
Zweiliter-Vierzylinder mit variabler Ventiltechnik entwickelt. Er
kauert zwecks guter Gewichtsverteilung (49,4:50,6 Prozent) in dem
langen Bug hinter der Vorderachse und leitet die Kraft über ein
Sechsganggetriebe an die Hinterachse.

Durchdrehende Antriebsräder zu
bändigen, obliegt einem mechanischen Differenzial mit 25 Prozent
Sperrwirkung. Ein neuer Roadster von altem Schrot und Korn also,
gewürzt mit einer Prise Formel 1, der hier auf den modernen Boxster
trifft. Dessen Kennwerte muten vergleichsweise gutbürgerlich an: 220 PS
bei 6400 Touren und 260 Newtonmeter bei 4750/min liefert der 2,7 Liter
große Sechszylinder-Boxer (spezifische Ausbeute 81,9 PS), der als
Mittelmotor vor der Hinterachse sitzt. Seinem Auftritt merkt man die
gute Kinderstube an. Er wirkt in jeder Situation
wohlerzogen, läuft weich und vibrationsfrei ab der Leerlaufdrehzahl.
Vollast beantwortet er im unteren Bereich mit ansprechendem Durchzug
und intoniert ihn mit einem dezenten Trompeten, das bei hohen Touren
kräftiger wird, aber auch dann noch als melodiöser, boxertypischer
Sound angenehm in den Ohren klingt. Seit der
Hubraumerhöhung von 2,5 auf 2,7 Liter anlässlich des leichten Facelifts
im Herbst dieses Jahres dreht der Boxer im Boxster bis knapp über 7000
Touren. Das tut er ohne mechanisches Getöse und mit einer spielerischen
Leichtfüßigkeit, die dem Fahrer das Aufsuchen des Drehzahllimits ohne
jegliche Scheu gestattet.
[Quelle und Copyright auto motor und sport]
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